Bienvenido a la jungla!*

Der Amazonas-Regenwald ist bekanntermaßen sehr groß, sehr gefährlich und sehr gefährdet. Allerdings ist er keineswegs so homogen und „wild“, wie man ihn sich landläufig vorstellen mag. Viele Jahrhunderte vor Ankunft der Europäer lebten dort bereits Menschen, die sehr unterschiedliche Sprachen und Lebensweisen pflegten. Leider hat, soweit wir wissen, niemand von ihnen etwas aufgeschrieben. Reiseberichte der Conquistadores lesen sich zwar spannend, sind aber erstens aus eher unfriedlicher Perspektive verfasst und zweitens wahrscheinlich von eingeschränkter wissenschaftlicher Zuverlässigkeit.

Wenn das mal stimmt: Ulrich Schmidel will im 16. Jahrhundert diese Riesenschlangen im Fluss Parana vorgefunden haben (Reisebericht).

Wer also mehr über die alten Kulturen im zweitgrößten Wald der Welt erfahren möchte, muss sich auf mündliche Überlieferungen berufen oder aber auf die Suche nach handfesten Spuren machen. Wir versuchen uns man dran, das Ergebnis ist dem Gegenstand entsprechend wahscheinlich eher anekdotisch als linear. Seid dabei, heute um 20:00 auf Radio Blau, mit Skulptur kaputt erstmals in Südamerika!

*Oder: Bem-vindo à selva, je nach dem, in welchem der Anrainerstaaten man sich befindet. Wer „Willkommen im Dschungel“ auf Kayapo oder Tupi sagen kann, melde sich bitte mal, damit ich das ergänzen kann!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s